Sonntag, 29. Dezember 2013

Libanon spielt ordentliches Jahr

Die libanesische Nationalmannschaft hat ein ordentliches Jahr hinter sich gebracht. In elf von 17 Spielen gelang es der Nationalmannschaft nicht als Verlierer vom Platz zu gehen. Die fünf Spiele die verloren wurden, wurden uns dreimal von Iran auf heftigster Art und Weise zugefügt.

In zwei Spielen in Teheran, der Hauptstadt Irans, bekamen wir gleich neun Gegentore ohne dabei ein einziges zu erzielen. Im November, als in Beirut eine Autobombe in die Luft ging und mehrere Menschen in der Nähe der iranischen Botschaft das Leben nahm, verlor unsere Nationalmannschaft vor leeren Rängen mit 1:4. Einziger Treffer machte an diesem Tag Al Ittihad Jeddah´s Mohamad Haidar.

Zwei weitere Niederlagen die uns zugefügt wurden, waren die knappen Spiele gegen Katar (0:1) und Usbekistan (1:0).

Was gewinnen angeht war unsere Nationalmannschaft nicht so stark wie unter Theo Bücker´s beste Zeiten, als man unter anderem Kuwait, Südkorea und Iran besiegte. Lediglich zwei Spiele wurden gewonnen. Einmal das torreiche Spiel in Beirut gegen Thailand, wo man mit 5:2 gewann und im Freundschaftsspiel gegen Syrien, welches mit 2:0 gewonnen wurde.

Insgesamt erzielte unsere Nationalmannschaft in diesem Jahr 13 Treffer. Die meisten wurden von Hassan Chaaito, Mohamad Haidar und Hassan Maatouk erzielt.

Torschützenliste:

3 Tore: Hassan Chaaito (Al Ahed), Mohamad Haidar (Al Ittihad/KSA), Hassan Maatouk (Al Fujairah/VAE)

1 Tor: Onika (Al Ahed), Soony Saad (Sporting KC/USA), Bilal Sheikh Najjarin (Al Dhafra/VAE), Mohamad Ghaddar (Kelantan/MAL)


Donnerstag, 26. Dezember 2013

Westasienmeisterschaft: Libanon mit Remis gegen Jordanien

Giuseppe Giannini ist mit der Nationalmannschaft in der Westasienmeisterschaft mit einem Remis gestartet. Gegen den Beinahe-Weltmeisterschaftsteilnehmer Jordanien gab es in Doha ein 0:0-Unentschieden. 

Giannini probierte sich in diesem Turnier fast nur mit einheimischen Spielern. Die einzigen die ausserhalb der libanesischen Liga kommen, sind Mohammed Ali Khan und Mohamad Kdouh gewesen. Kdouh durfte bei seiner ersten Nominierung nichtmals von Anfang an ran.

Das Spiel gestaltete sich eher nicht so nach Wünschen Gianninis. Man muss aber eingestehen, dass die Abwehr und dass zentrale Mittelfeld was er aufstellte defensiv sehr stark aufspielte und den sonst so starken Jordaniern nicht viele Chancen gab, wie man es sonst von ihnen gewohnt ist.

Von Anfang an debütiert hat einzig und allein Adnan Milhem von Racing Beirut, der aber im Sturm sehr unglücklich war, obwohl er sehr viel gelaufen ist. In der abgelaufenen Hinrunde der libanesischen Liga erzielte Milhem in 11 Spielen zehn Tore.

Im nächsten Spiel gegen Kuwait müsste es ein Sieg geben um noch an weitere Spiele ranzukommen. Gespielt wird am 29.12.2013 in Doha um 15:30 deutscher Zeit.

Aufstellung für heute: Lary Mehanna, Mohammed Ali Khan, Nour Mansour, Hassan Daher, Ali Hamam, Walid Ismail, Mohammad Shamas, Haitham Faour, Abbas Atwi, Hassan Chaaito (46. Hussein Awada), Adnan Milhem (86. Mohamad Kdouh)

Dienstag, 24. Dezember 2013

Einheimischer Kader für die Westasienmeisterschaft

Kdouh jetzt bei der A Nationalmannschaft
Nationalspieler Giuseppe Giannini wird bei der Westasienmeisterschaft fast nur auf einheimische Spieler setzen. Die einzigen Spieler die nicht im Libanon ihr Geld verdienen werden Mohammed Ali Khan von BK Häcken (Schweden) und Mohamad Kdouh von FK Suduva (Litauen) wird zum ersten mal sein Debüt für die A-Nationalmannschaft geben.

Neben Kdouh werden so einige neue Gesichter debütieren. Für einige werden die folgenden Namen im Kader neu sein. Viele der sonst bekannten Gesichter der Nationalmannschaft aus der heimischen Liga werden wir an diesem Turnier nicht sehen, wie zum Beispiel Abbas Onika Atwi.

Am 26.12 treffen unsere Jungs auf Jordanien und drei Tage später am 29.12 auf Kuwait. Beide Spiele finden in Doha, Katar statt.

Der Kader in der Übersicht:

Torhüter: Lary Mehanna (Al Ansar), Ahmad Taktook (Aleey)

Abwehr: Nour Mansour (Safa), Mohamad Zein Tahhan (Safa), Mohammed Ali Khan (BK Häcken/Schweden), Ali Hamam (Nejmeh), Walid Ismail (Nejmeh), Hassan Daher (Shabab Sahel), Hassan Hammoud (Al Ahed)

Mittelfeld: Haitham Faour (Al Ahed), Rabea Ataya (Al Ansar), Abbas Atwi (Nejmeh), Mohamad Shamas (Nejmeh), Youssef Bakri (Shabab Sahel) Mohamad Salem (Shabab Sahel), Hassan Al Anan (Nejmeh)

Sturm: Mahmoud Kojok (Al Ansar), Mony Chaaito (Al Ahed), Hussein Awada (Al Ahed), Mohamad Kdouh (Suduva/Litauen), Mohamad Maqsoud (Tripoli), Adnan Milhem (Racing Beirut)

Sonntag, 22. Dezember 2013

Bücker wird offiziell Nejmeh-Trainer!

Der ehemalige Nationaltrainer Theo Bücker wird mit Beginn der Rückrunde in der libanesischen Liga Trainer des aktuell leicht angeschlagenen Traditionsklub Nejmeh Beirut. Dies veröffentlichte die Club-Homepage des Vereins.

Bücker übernimmt den Platz von Moussa Hoijej der in seinen 2 1/2 Jahren bei Nejmeh keinen wichtigen Titel erringen konnte und mit dem Verein nur auf Platz 6 stand.

Das letzte Spiel der Hinrunde schaute sich Theo von der Bank, allerdings ohne zu dirigieren. Dies überließ er Ibrahim Itani, der mit Nejmeh 5:1 Al Ijtimaai Tripoli besiegte.

Im aktuellen Team sind folgende Nationalspieler: Abbas Atwi, Mohamad Shamas, Ali Hamam, Walid Ismail sowie die Ausländer Raja Rafe und Abdul-Nasser Al Hassan (beide Syrien).

Bücker wird das Team vorerst bis Ende der Rückrunde mit dem Armenier Armin Snemayian leiten.

Sonntag, 8. Dezember 2013

Shamsin überragt in Pandurii!

Sein zweites Ligaspiel hat lange auf sich warten müssen! Nationalspieler Feiz Shamsin der zum Anfang der neuen Saison die libanesische Liga und seinen Heimatverein Al Ijtimaai Tripoli in Richtung Rumänien zum Europa League Teilnehmer Pandurii Targiu Jiu verlassen hatte, war nach seinem ersten Einsatz in der Liga (28.09.13) nicht mehr zum spielen gekommen.

Warum der 21-jährige die letzten sechs Spiele nicht bestreiten konnte oder durfte ist uns nicht bekannt. Dafür aber dass er am 01.12.13 Pandurii einen Punkt gerettet hat. Im Spiel des 16.Spieltages musste sein Verein zu Corona Brasov und erwischte einen denkbar schlechten Start.

Nach nur vier Minuten nach Spielbeginn fing man sich einen Elfmeter ab, den der Gastgeber ohne sich zweimal bitten zu lassen versenkte. Feiz Shamsin, der zum ersten Mal in der Startaufstellung steht ließ die Antwort nicht lange auf sich warten. Nur elf Minuten später versenkte er das 1:1 per Rechtsschuss und trifft damit zum insgesamt vierten mal in allen Wettbewerben (3x Pokal, 1x Liga) für den rumänischen Club. Die Partie endete mit diesem Ergebnis. Nach 80 gespielten Minuten wurde Shamsin dann ausgewechselt.

Nur drei Tage später konnte Shamsin wieder ran. Allerdings nicht von Anfang an und auch nicht in der Liga. Sondern im Pokal gegen Dinamo Bukarest, einem der bekannteren Vereine des Landes. Shamsin wurde in der 67. Spielminute eingewechselt und konnte die knappe aber entscheidende 1:0 Niederlage nicht verhindern.

Ab Minute 02:06 wird das Tor in diesem unten stehenden Video angezeigt.

Sonntag, 1. Dezember 2013

Giannini´s Zeit wegen Bücker bald zu Ende?

Verlässt Giuseppe Giannini noch in diesem Jahr die libanesische Nationalmannschaft um den ehemaligen Coach Theo Bücker Platz zu machen? In einem Interview mit Al Mustaqbal hat sich Theo Bücker sehr stark für den Trainerposten gemacht, dabei zu Giannini eine Bemerkung abgegeben.

Sein Ausflug in die saudische Liga zu Al Ittifaq Dammam dauerte nur vier Monate an. Sollte Bücker tatsächlich in der nächsten Zeit Nationaltrainer werden, könnte er sein Trainerstab, den er in der Nationalmannschaft hatte, wiederbekommen. Torwarttrainer Christian Schweichler, der mit dem 65-jährigen Bücker in das saudische Königreich gewechselt ist, hat ebenfalls nach vier Monaten Al Ittifaq den Rücken gekehrt und der holländische Co-Trainer Peter Meindertsma ist aktuell beim libanesischen Aufsteiger Salam Zgharta als Trainer aktiv.

Zu Al Mustaqbal sagte Bücker:

"Ich liebe den Libanon, Ich wohne ja noch dort und ich habe mit keinem Probleme
. Und ich denke schon dass ich wieder Nationaltrainer werden kann. Denn ich kenne bereits alle Spieler und das Umfeld. Der libanesische Fussballverband und die Fans kennen mich. Die Weltmeisterschaftsqualifikation hat uns allen gezeigt was möglich ist. Wir könnten mehr erreichen. Zu Giannini kann ich da noch nicht viel sagen, eins aber: Er wird noch nicht als Trainer wahrgenommen."

Wird also Giannini bereits vor der Westasienmeisterschaft entlassen um für Theo Bücker Platz zu machen? Oder wird man dem Italiener, der bereits sieben Länderspiele mit dem Libanon absolviert hat, noch die letzte Chance auf die Qualifikation der Asienmeisterschaft geben, wo es dann im März im Fernduell mit dem Irak um den besten dritten Platz geht? Eins ist sicher, bei unseren Fussballverband kann man sich niemals sicher sein.

Donnerstag, 28. November 2013

Oumaris Länderspielkarriere bereits beendet?

Einem etwas älteren Bericht der westfälischen Nachrichten soll der Innenverteidiger Joan Oumari von FSV Frankfurt seine Länderspielkarriere nach nur einer Partie auf Eis gelegt zu haben. Der 25 Jahre alte Berliner debütierte Mitte September beim 2:0-Sieg über Syrien und sah bereits 20 Minuten nach seiner Einwechselung die rote Karte.

Bei einem Freundschaftsspiel gegen Syrien wurde der Abwehrspieler in der 65. Minute eingewechselt. In der 85. Minute sah er die Rote Karte und wurde für das nächste Testspiel gegen Katar gesperrt. Da beließ er es ganz.

«Vom Klima her war es schwierig. Ich habe am Anfang schwer Luft bekommen, wenn ich mich angestrengt habe. Es ist eine große körperliche Belastung», sagt er. Dann in Frankfurt wieder ins Training reinzukommen, sei auch eine Umstellung.Es sei in jedem Fall eine gute Erfahrung gewesen. Er sei nun dankbarer. «Im Libanon ist es nicht selbstverständlich, dass man etwas zu Essen hat. Hier ist es selbstverständlich, dass der Kühlschrank voll ist.»

Nun wolle er sich fußballerisch erstmal ganz auf den FSV konzentrieren. Komplett schließen möchte er das Kapitel Nationalmannschaft aber nicht: «Wer weiß, was die Zukunft bringt.»

Quelle: http://www.wn.de/Welt/Sport/Fussball/Borussia-Dortmund/Fussball-Im-fremden-Trikot-FSV-Profis-und-die-weite-Welt 

Antar vor Wechsel zu Al Jazeera?

Roda Antar scheint es nun doch ernst zu meinen mit dem Wechsel in den arabischen Raum. Nach knapp 8 Jahren 1. und 2. Fussballbundesliga und 3 1/2 Jahren fernöstlicher Fussball soll der Kapitän der libanesischen Nationalmannschaft einem Angebot aus den Vereinigten Arabischen Emirate bereits zugestimmt haben.

So vermelden es emiratische Quellen. Aktuell wird der Verein aus Abu Dhabi vom Italiener Walter Zenga trainiert. Als aktiver Spieler gewann Walter Zenga zweimal den UEFA Cup, einmal die italienische Meisterschaft und den Pokal. 1990 wurde er sogar zu Europas besten Torhüter gewählt.

Aktuell ist Al Jazeera auf dem vierten Tabellenplatz ist aber nur zwei Punkte von Platz zwei entfernt. Im Team spielt der Bundesliga bestens bekannte Nelson Haedo Valdez. Wann aber der Wechsel stattfinden soll, also bereits in dieser Transferphase oder erst im Sommer 2014 ist uns leider nicht bekannt.

Das Thema Nationalmannschaft wird von der Quelle auch erwähnt. Roda Antar wird beim Thema so zitiert: "Natürlich ist es dumm wie es für uns gelaufen ist. Wir haben gegen Kuwait Unentschieden gespielt und gegen Iran verloren. Und die Niederlage ist es ja was uns den Kopf so zerbrochen hat. Ich habe aber mit meinen Shandong Kollegen, von denen einige in der chinesischen Nationalmannschaft spielen, gesagt dass die Bitte gegen den Irak gewinnen sollen, damit wir gute Chancen nach einem Sieg über Thailand haben uns für die Asienmeisterschaft als bester Gruppendritter zu qualifizieren."

Für die Nationalmannschaft geht es bereits Ende Dezember wieder los mit den Länderspielen. In der Westasienmeisterschaft treffen wir am 26.12.2013 auf unseren Gruppengegner Kuwait, am 29.12.2013 auf Jordanien und zu Neujahr am 01.01.2014 treffen wir da auf die Nationalmannschaft Jemens.

Dienstag, 19. November 2013

Das Wunder bleibt aus

Das Wunder blieb leider aus. In Beirut vor nur 100 Zuschauern im Camille Chamoun Stadion unterlag unsere Nationalmannschaft völlig verdient mit 1:4 gegen die Nationalmannschaft Irans. Durch diese Niederlage haben wir keine Chance auf einen zweiten Platz, da Kuwait Zuhause Thailand mit 3:1 bezwang.

Die libanesischen Streitkräfte und der libanesiche Verband ließen keine Zuschauer zu, da es nur Stunden zuvor vor der iranischen Botschaft in Beirut (Bir Hassan) zu einer heftigen Explosion kam, die leider mindestens 25 Menschen das Leben kostete.

In der ersten Halbzeit hatten die Iraner wahrscheinlich Gnade walten lassen, da es noch zum Ende der ersten Halbzeit nur 0:1 gegen unsere Nationalmannschaft. Amir Hossein Sadeghi war mit seinem Treffer in der 39. Spielminute. Die weiteren Treffer der Iraner wurden in der zweiten Hälfte von Fulhams Ashkan Dejagah in der 51. Minute getroffen. Nur vier Minuten später fiel Treffer Nummer drei. Dieser wurde per Elfmeter vom ehemaligen Spanien-Legionär Javad Nekounam erzielt. Da sich unsere Mannschaft nun innerlich richtig aufgab, war es auch nicht sonderlich schwer unseren Jungs den vierten Treffer zu "geben". Dieser vierte Treffer wurde von Reza Ghoochannejhad in der 65. Spielminute erzielt.

Den Ehrentreffer machte für uns Al Ittihad Jeddah´s Mohamad Haidar in der 80. Minute. Im Alleingang setzte er sich gegen die gegnerische Abwehr mit mehreren Übersteigern durch ehe er flach in die lange untere rechte Ecke den Ball ins Tor schoss. Alles in allem war es ein echt mieser Tag für den libanesischen Fussball. Die Iraner konnten in diesem Spiel tun und lassen was sie wollten und genau das hatten die Jungs in den Spielen zuvor gelernt zu verhindern.

Auch die Chance als bester Gruppendritter aller Qualifikationsgruppen sich für die Asienmeisterschaft zu qualifizieren sind gesunken. Der Irak konnte mittlerweile sein zweites Spiel gewinnen und somit sechs Punkte erreichen während wir mit weiterhin fünf Punkten auf Platz zwei abrutschen. Unsere einzige Chance ist, dass wir gegen Thailand gewinnen während der Irak sein letztes Spiel gegen China verliert.

Montag, 18. November 2013

Wunder 2.0 in Beirut?

Gelingt unserer Nationalmannschaft in der Asienmeisterschaftsqualifikation ein erneutes Wunder wie vom 11.09.2012? An diesem besagten Tag bezwang unsere Nationalmannschaft unter der Führung Theo Bückers die hoch favorisierte iranische Nationalmannschaft in der Weltmeisterschaftsqualifikation mit 1:0. Torschütze an diesem Nachmittag war Roda Antar nach einer mustergültigen Flanke von Abbas Atwi.

Jetzt mehr als ein Jahr später treffen sich beide Teams zum insgesamt elften Mal in ihrer Geschichte. Am 19.11.2013 geht es mehr für unsere Auswahl um alles oder nichts als für die Gäste aus Persien. Den die sind so gut wie qualifiziert für die Asienmeisterschaft 2015 in Australien.

Um gute Chancen auf den zweiten Platz zu behalten müssten wir eigentlich Iran bezwingen, was sich mehr als schwer herausstellen wird. Deswegen würde ein Unentschieden an diesem Tag reichen, wenn Thailand dann zeitgleich Kuwait besiegt. Dann hätten wir und die Kuwaitis gleichviele Punkte. Die müssten aber dann am sechsten und letzten Spieltag gegen Iran ran während wir nach Bangkok fliegen müssten.

Sollte aber Kuwait gewinnen und wir nichts reißen, müssten wir am letzten Spieltag Thailand bezwingen um gute Chancen auf den besten Gruppendritten aller Qualifikationsgruppen zu sein. Aktuell sind wir der beste Gruppendritte aller Gruppen mit insgesamt 5 Punkten, die aber in jedem Spiel schnell von den anderen Nationen wie Irak oder Syrien überholt werden können.

Deswegen wäre es ein Wunder wenn wir wirklich gewinnen würden, denn dann würde man die Spannung und die Chancen am letzten Spieltag um Platz zwei oder gar Platz drei der Gruppenbesten sehr hoch halten. Erwartet zum Spiel werden ca. 15.000 bis 25.000 Zuschauer.

Angestossen wird die Partie um 16:30 Uhr MEZ in Beirut. Gezeigt wird das Spiel auf Al Jadeed TV und Al Jazeera Sports +2.



* In zehn Begegnungen gewann unsere Nationalmannschaft nur ein einziges Mal. Torschütze im September 2012 war Roda Antar

* Lediglich eine Partie wurde Remis gespielt. Dies geschah in der allerersten offiziellen Partie im Jahre 1996

* Die restlichen 8 Spiele wurden allesamt verloren

* Die Torbilanz gegen Iran beträgt erschreckende 1:23 gegen unsere Nationalmannschaft

* Nur eine Partie fand ausserhalb Teherans und Beirut statt. Im September 2002 verlor unsere Nationalmannschaft mit 2:0 gegen Iran in Damaskus, Syrien

Freitag, 15. November 2013

Nur Remis in Kuwait

Die libanesische Nationalmannschaft hat sich am vierten Spieltag der Asienmeisterschaftsqualifikation im Kuwait SC Stadion von der kuwaitischen Nationalmannschaft mit 0:0 getrennt. In zwei Spielen hintereinander gegen Kuwait gelang es keiner der beiden Mannschaften sich klar und deutlich abzusetzen.

Der Gastgeber begann insgesamt stärker als unsere Mannschaft ohne allerdings richtig auf unser Tor einzuschlagen. Unserer Mannschaft hingegen fehlte es von Minute eins an Durchschlagskraft. Das wirklich erfreuliche an der Partie war, dass Soony Saad endlich ein Pflichtspiel mit der Nationalmannschaft absolvieren konnte und Roda Antar sein Rücktritt zum Rücktritt gab. Die einzig richtig gefährliche Aktion der ersten Halbzeit war ein Weitschuss aus ca. 20 Metern der Haarscharf an Abbas Hassans vorbeischrammte. Bei unseren Jungs fehlte es von Anfang an an Durchschlagskraft. Weder Roda Antar noch der sehr glücklose Soony Saad konnten sich gute Chancen ausspielen.

Die zweite Halbzeit war objektiv betrachtet von beiden Mannschaften noch schwächer gestaltet bis auf je eine dicke Chance. Ein Kopfball, der nach einer schönen Flanke von der Seite kam, wurde in die rechte untere Ecke geköpft. Der sehr aufmerksame Abbas Hassan parrierte allerdings den Ball sehr souverän. Gegen Ende der Partie dann unsere Chancen. Mehrere Schüsse von unseren Jungs wurden immer wieder abgeprallt ehe der eingewechselte Chaaito den Ball mit einer Grätsche den Ball über das gegnerische Tor bugsierte.

Dadurch hat sich an der Tabelle nichts geändert. Der Iran bezwang Thailand auswärts mit 3:0 und hat sich so gut wie sicher für die Asienmeisterschaft 2015 qualifiziert. Kuwait ist mit sechs Punkten zweiter und die Nationalmannschaft der dritte mit nur einem Punkt weniger als der heutige Gastgeber. In vier Tagen treffen wir in Beirut auf den Iran. Dort müssten dann zwei Wunder geschehen: Wir gewinnen gegen Iran und Thailand knöpft Kuwait mindestens einen Punkt ab. Ein weiteres Wunder wäre, wenn wir insgesamt der beste Gruppendritte sind. Denn dieser erhält die Berechtigung für die Asienmeisterschaft 2015 in Australien.

Tabelle
1. Iran 10 Punkte
2. Kuwait 6 Punkte
3. LIBANON 5 Punkte
4. Thailand 0 Punkte

Beste Dritte
Libanon 5 Punkte
Syrien 4 Punkte
Malaysia 4 Punkte
Hong Kong 4 Punkte
Irak 3 Punkte*

Mittwoch, 13. November 2013

Infos zu Kuwait vs. Libanon

Am 15.11.2013 treffen sich in der Asienmeisterschaftsqualifikation die libanesische Nationalmannschaft und der Gastgeber Kuwait zum insgesamt 25.mal in einem Länderspiel. Dieses bevorstehende Spiel entscheidet quasi über alles in der Asienmeisterschaftsqualifikation. Gewinnen unsere Jungs, ist das Tor für eine zweite Teilnahme am wichtigsten Turnier Asiens so gut wie sicher. Gewinnt Kuwait, dürften wir zum wiederholten Male zuschauen.

Libanesische Quellen vermelden, dass ca. 2000 Libanesen im Stadion sein werden. D.h. dass der libanesische Block nahezu ausverkauft sein wird, da der gastgebende Verband 2500 Karten zur Verfügung gestellt hat.

Anpfiff ist um 16:35 mitteleuropäischer Zeit. Gezeigt wird das Spiel auf Al Jazeera Sports +1.

Die Bilanz gegen Kuwait sieht folgendermaßen aus: 5 Siege 7 Remis 12 Niederlagen

* Das erste Länderspiel fand bereits im April 1963 statt. In Beirut gewann unsere Nationalmannschaft mit 4:2

* Der höchste Sieg der libanesischen Nationalmannschaft ist das 4:2 von 1963

* Die höchste Niederlage ist das 0:6 von 2011, als sich die Nationalmannschaft nach fast zweijähriger Abstinenz wieder versucht hatte aufzubauen. Dieses Spiel endete mit Einstatz der libanesischen Streitkräfte

* Das torreichste Spiel ist das 3:5 für Kuwait in Beirut im Juni 1996

* Insgesamt fanden vier Spiele ausserhalb libanesisches und kuwaitisches Staatsgebiet statt. Zweimal wurde in Larnaca auf Zypern gespielt, einmal in Baghdad,Irak und einmal in Bangkok, Thailand gespielt

* In 2011 gab es mit drei Partien die meisten Aufeinandertreffen. Einmal gewannen unsere Jungs, einmal gab es ein Remis und einmal die heftige 0:6 Niederlage

Samstag, 9. November 2013

Giannini erleidet erste Niederlage als Nationaltrainer

Irgendwann musste es ja passieren. Nach den ersten vier Spielen in denen Giuseppe Giannini als ungeschlagener Coach in das Freundschaftsspiel gegen Gastgeber Bahrain ging, setzte es diesesmal eine knappe Niederlage. In Riffa gewann der Gastgeber Bahrain mit 1:0 über unsere Nationalmannschaft, die sich dort auf die Spiele gegen Kuwait und Iran vorbereitet.

Giannini hatte nicht viele Möglichkeiten was die Aufstellung anging. Er musste auf die Legionäre Mohammed Ali Khan (BK Häcken), Abbas Hassan (Elfsborg Boras), Hassan Maatouk, Bilal Sheikh Najjarin, Mootazbellah Jounaidi (alle VAE) und Soony Saad -nur um einige zu nennen- verzichten. Einzig Roda Antar, der mit Shandong Vizemeister wurde, war mit von der Partie.

Leider wurde das Spiel nicht im TV angezeigt, so dass man auf die Facebookseite von TV-Mann Hasan Sharara (Al Jadeed TV) angewiesen war.

Beide Teams spulten die erste Halbzeit torlos ab. Erst in der zweiten Halbzeit und genau sechs Minuten nach Wiederbeginn setzte es den Gegentreffer, den  Ismail Abdullatif (Al Nahda/KSA) in das libanesische Gehäuse machte. So ging die Partie dann auch zu Ende. Bahrain gewann das Freundschaftsspiel mit 1:0 und Giannini musste dadurch die erste Niederlage als Trainer hinnehmen.

Sharara machte aber darauf aufmerksam, dass es kein so schlechtes Ergebnis ist, zumal wirklich alle Spieler ausser Roda Antar mit an Bord waren. Würden Soony Saad, Mohammed Ali Khan, Hassan Maatouk & Co. dazugehören, würde die Partie wohl ganz anders ausgehen.

Erfreulich ist, dass unser langzeitverletzter Youssef Mohamad mit der Nationalmannschaft trainiert und sich dort seit längerer Zeit fithält. Er hat selbst vor einigen Wochen noch in Interviews gesagt, dass es nicht mehr lange dauern würde, bis er mit dem Ball spielen kann. Ist er möglicherweise eine Waffe für die Defensive gegen Kuwait und Iran? Man weiß es nicht, hofft aber das beste für ihn und unsere Nationalmannschaft!

Aufstellung: Lary Mehanna, Hassan Daher, Nour Mansour, Ali Hamam, Walid Ismail (46. Mohamad Zein Tahhan), Onika (56. Mohamad Shamas), Mony Chaaito (74. Hamze Salameh), Abbas Atwi (56. Hussein Awada), Rabea Ataya, Roda Antar (C), Mohamad Ghaddar (67. Mahmoud Kojok)

Freitag, 8. November 2013

Roda in den Golf?

Wechselt Roda Antar in den Golf um näher an den Libanon zu sein? Kurz vor dem vor dem Freundschaftsspiel der libanesischen Nationalmannschaft gegen Gastgeber Bahrain ist der Spielmacher und Kapitän von Shandong Luneng nach seiner Ankunft in Beirut direkt ins Flugzeug nach Dubai geflogen um mit zwei Clubs aus den Emiraten zu verhandeln.

Der 33-jährige hat leider nicht verraten um welche Klubs es sich handelt. Auch hat er gesagt, dass es gar nicht so sicher ist das er überhaupt wechselt. Er habe in China bei Shandong Luneng tolle vier Saisons gespielt und möglicherweise könnte auch in der Richtung nochmal etwas passieren.

Antar hat in der aktuell abgelaufenen Saison 29 Spiele bestritten. Dabei sind ihm 8 Treffer gelungen. Mit der Mannschaft wurde Vizemeister. Sein größter Erfolg war die chinesische Meisterschaft 2010. Insgesamt bestritt der Spielgestalter wettbewerbsübergreifend 116 Spiele für Shandong Luneng. 29 Tore sind Antar dabei herausgesprungen.

Montag, 4. November 2013

Walid Ismail bereut den Wechsel innerhalb Libanons!

Nationalspieler Walid Ismail scheint den Wechsel, den er im Sommer von Racing Beirut zu Nejmeh Beirut getätigt hat, zu bereuen. Der 28-jährige Flügelverteidiger soll laut "Al Jadeed" sehr unzufrieden mit dem Verhalten des Coaches Moussa Hoijej´s und einigen Nejmeh-Fans gegenüber sein.

Zwischen Ismail und Nejmeh´s Trainer soll es angeblich seit einigen Wochen nicht mehr klappen. Grund ist, dass Moussa Hoijej einen anderen Spieler auf die linke Aussenverteidigerposition bevorzugt. Hoijej soll auch Ismail gesagt haben, dass er mit seiner Leistung überhaupt nicht zufrieden sei und er deswegen auch nur noch Ersatzspieler bei ihm sei.

Wie aber Coach Hoijej auf den Plan kommt, dass Walid Ismail nicht gut genug für die linke Aussenveretigerposition ist, ist unklar. Den Ismail ist in der Nationalmannschaft ein wichtiger Bestandteil der Abwehrkette und ihn zu ersetzen war bereits unter Theo Bücker sehr schwer.

Ismail soll laut einigen Insidern sein Abschied zum
Winter erklärt haben. Er möchte nicht die Saison bei Nejmeh als Ersatzspieler beenden. Im Sommer soll er bereits von Teams aus dem arabischen Golf und dem Iran umgarnt sein. Er entschloss sich aber im Libanon zu bleiben, damit er in der Nähe seiner Familie bleiben konnte.

In der Lebanese Premier League wurden bisher sechs Spiele gespielt von denen Nejmeh drei gewann, eins verlor und zwei Spiele mit Unentschieden beendete. Walid Ismail hat aber, obwohl er fit und einsetzbar war, nur an drei Spielen teilgenommen.

Samstag, 2. November 2013

Giannini nominiert Antar und Saad

Gianninis neue Geheimwaffe
Nationaltrainer Giuseppe Giannini hat für das Freundschaftsspiel gegen Bahrain und die nächsten Trainingseinheiten 27 Spieler nominiert. Unter ihnen befinden sich Roda Antar von Shandong Luneng und Soony Saad von Kansas City.

Wenn es zum Spiel gegen Kuwait geht, werden einige der 27 Spieler nicht im Kader sein können, da der Verband nur eine begrenzte Anzahl an Spielern zulässt.

Hier der Kader den Giannini für´s erste gewählt hat:

Torwart: Abbas Hassan (Elfsborg/Schweden), Lary Mehanna (Al Ansar), Rabi Al Kakhi (Aleey)

Abwehr: Walid Ismail (Nejmeh), Mohamad Zein Tahhan (Safa), Nour Mansour (Safa), Mootazbellah Jounaidi (Dibba Al Fujairah/VAE), Bilal Sheikh Najjarin (Al Dhafra/VAE), Hassan Daher (Shabab Sahel), Mohammed Ali Khan (BK Häcken/Schweden), Rabi Ataya (Al Ansar)

Mittelfeld: Roda Antar (Shandong/China), Hamze Salameh (Safa), Khodor Salameh (Naft Masyan/Irak), Mohamad Shamas (Nejmeh), Abbas Atwi (Nejmeh), Mahmoud Kojok (Al Ansar), Hassan Maatouk (Al Fujairah/VAE), Onika (Al Ahed), Adnan Haidar (Stabaek/Norwegen), Mohamad Hammoud (Al Ansar)

Sturm: Hassan Chaaito (Al Ahed), Hussein Awada (Al Ahed), Mohamad Haidar (Al Ittihad/KSA), Mohamad Ghaddar (vereinslos) und Soony Saad (Kansas City/USA)

Sollte die FIFA wieder die Freigabe für Saad nicht erteilen, so wird Mohamad Ghaddar seinen Platz im Sturm sicher haben. Der mittlerweile 29-jährige Stürmer besitzt viel Erfahrung, die er sich in Asien und Afrika erspielt hat. So hat er zum Beispiel ein kurzes Intermezzo bei Al Ahly Kairo gehabt, aber auch 1 1/2 erfolgreiche Jahre in Syrien bei Tishreen gehabt, ehe er nach Malaysia mit Zakaria Charara zu Kelantan wechselte und dort Meister und Pokalsieger wurde. Aktuell soll er mit Teams aus dem Irak und Malaysia verhandeln um im Januar spielen zu können.

Donnerstag, 31. Oktober 2013

Libanon nimmt an der Westasienmeisterschaft teil

Die libanesische Nationalmannschaft wird Ende Dezember/ Anfang Januar an der Westasienmeisterschaft 2014 teilnehmen. Diese findet vom 25.12.2013 bis zum 07.01.2014 in Katar statt.

Die Spiele werden alle in Doha City ausgetragen. Dafür hat der Gastgeber Katar drei Stadien für die Spiele bekanntgegeben. So wird im Al Sadd Stadium (18.000 Plätze), Suheim Bin Hamad Stadium (12.000 Plätze) und im Lekhwiya Stadium (10.000 Plätze) gespielt.

Neben Katar und unsere Nationalmannschaft nehmen noch der Irak, Jordanien, Bahrain, Kuwait, Oman, Palästina, Saudi-Arabien, Jemen und Syrien. Nicht Teilnehmen werden aus unbekannten Gründen die Vereinigten Arabischen Emirate und Iran.

Bei der letzten Westasienmeisterschaft begann die Nationalmannschaft mit einem starken Auftritt gegen Oman (1:0-Sieg) und ließ so stark nach dass es am Ende eine Niederlage gegen Palästina und Kuwait setzte.

Mit welchem Kader Giuseppe Giannini anreisen wird ist noch unklar. Vermutlich wird es ein Kader aus einheimischen Spielern und Legionären die zu diesem Zeitpunkt keine Pflichtspiele haben.

Der Kalender bis Anfang 2014:

09/11/2013 Bahrain - Libanon (Freundschaftsspiel)
15/11/2013 Kuwait - Libanon (Asienmeisterschaftsqualifikation)
19/11/2013 Libanon - Iran (Asienmeisterschaftsqualifikation)
25/12/2013 - 07.01.2014 WESTASIENMEISTERSCHAFT
05/03/2014 Thailand - Libanon (Asienmeisterschaftsqualifikation)

Montag, 21. Oktober 2013

Dodo auf dem Weg der Besserung

Youssef Mohamad noch im Köln Dress
Der Kapitän der libanesischen Nationalmannschaft Youssef Mohamad ist auf dem Weg der Besserung. Seit seinem schweren Kreuzbandriss beim Weltmeisterschaftssqualifikationsspiel gegen Südkorea befindet sich der Abwehrchef in Deutschland zur Behandlung. Der 33-jährige spielte in der abgelaufenen Saison noch bei Al Ahli Dubai, ehe er und der Verein sich darauf geeinigt hatten in der Saison 2013/2014 nicht mehr zusammenzuarbeiten.

Dodo der sich danach auf einen Vertrag mit dem französischen Club Ajaccio geeinigt hatte, war kurz vor der Unterschrift ehe es zur schweren Verletzung kam und Ajaccio sein Angebot zurückzog. Jetzt hofft Mohamad auf eine Rückkehr nach Europa.

"Seit gut zwei Wochen mache ich mit einem Trainer einige Laufeinheiten. In gut 2 Monaten, also kurz vor der Transferphase in der Winterpause, will ich am Ball sein", so der 33-jährige Kapitän.

"Wäre es mit der Verletzung, die ich mit der Nationalmannschaft erlitt, nicht gekommen, würde ich heute in der französischen Liga kicken. Leider hat es nicht geklappt. Aktuell führe ich aber Gespräche mit einigen Vereinen aus der Region."

Youssef Mohamad arbeitet aktuell auch daran, seinen Trainerschein zu machen. Denn nach seinem Karriereende hofft er danach als Fussballtrainer weitermachen zu können.

Trotz seiner Verletzung wird Dodo in der Nationalmannschaft und von Giuseppe Giannini sehr Wert geschätzt.

"Beim Länderspiel gegen Kuwait war ich im Hotel und habe speziell den jüngeren Tipps gegeben, damit sie gegen Kuwait das beste aus sich rausholen." so Dodo.

Mohamad weiter: "Es ist keine einfache Angelegenheit, das ist Klar. In den letzten zwei Jahren haben wir mehrmals gegen Kuwait gespielt. Doch wir haben uns stark verändert und der Gegner auch. Ich kann mich noch an unser erstes Aufeinandertreffen vor der Qualifikation erinnern. Dort verloren wir 0:6 auf heimischen Boden. Ein paar Monate später holten wir in Beirut einen Punkt und in Kuwait City haben wir sie besiegt. Das ist eine tolle Entwicklung, den der Verband zieht auch gut mit und versucht seine Spieler überall zu unterstützen wo es geht. So muss es weitergehen."

Zu Giannini sagt Mohamad: " Er hat eine neue Mentalität ins Team gebracht. Er wirkt frisch und das tut den Jungs ungemein gut. Wir dürfen aber niemals Theo Bückers Arbeit vergessen. Giannini führt ja eigentlich nur Theo´s Weg fort."

Donnerstag, 17. Oktober 2013

Zacharias Faour nach Manchester City!


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Manchester City investiert in die Zukunft und hat ein 15 Jahre altes „Supertalent“ aus Schweden in seine Fußballschule aufgenommen. Der 15-jährige Zacharias Faour wird im kommenden Januar zur Jugendmannschaft der Citizens stoßen.

Der 15-jährige Stürmer wird in seiner Heimat bereits als kommender Ibrahimovic gefeiert, aufgrund der ähnlichen Statur und der Gemeinsamkeit, dass Ibrahimovic seine Karriere ebenfalls beim schwedischen Spitzenklub begann.

Die Citizens müssen keine Ablösesumme im klassischen Sinn zahlen, sondern Malmö lediglich eine Ausbildungsentschädigung von knapp 300.000 Euro aufbringen. Neben Manchester City sollen unter anderem Chelsea, Real Madrid, Liverpool sowie Juventus an Faour interessiert gewesen sein.

Dienstag, 15. Oktober 2013

Libanon erkämpft sich noch Remis in Beirut!

Im Schlagerspiel der Asienmeisterschaftsqualifikation der Gruppe B am Tag des islamischen Opferfest trennte sich die libanesische Nationalmannschaft vor 15.000 Fans im Camille Chamoun Stadion zu Beirut mit 1:1 von der kuwaitischen Nationalauswahl. Das Spiel galt am heutigen Tage als das Topspiel der Qualifikation im arabischen Raum.

Die ersten 45 Minuten begann unsere Mannschaft, die mit den beiden Schweden-Legionären Abbas Hassan und Mohammed Ali Khan begann, sehr unkonzentriert. Man merkte zum Beispiel das viele einfache Pässe viel zu ungenau oder auch gar nicht beim Mann ankamen. Das dürfte auch Nationaltrainer Giuseppe Ginannini gemerkt haben, dem die erste Hälfte überhaupt nicht gefiel. Diese grobe Unkonzentriertheit nutzten die Kuwaitis Mitte der Halbzeit in Form von Yousser Nasser aus. Als dieser in der 26. Minute unser Mittelfeld durchbrach und dann noch durch Glück den Ball mehrmals vor die Füsse bekam, zog dieser aus halbrechter Position an Abbas Hassan ins Tor vorbei. Bilal Sheikh Najjarin versuchte vor dem Tor den Ball mit einer Grätsche aus dem Gefahrenraum zu hauen. Dieser Versuch misslang, da der Ball wieder an Nassers Körper abprallte und er nur noch Elfsborgs Abbas Hassan vor sich hatte, den er wie bereits vorher beschrieben, gekonnt verladete.

Mit diesem, eher schrecklickem, Ergebnis und der sehr schwachen Leistung gingen beide Teams in die Katakomben des Beiruter Stadions. Giuseppe Giannini und sein Team müssten in der Kabine wahrscheinlich ein italienisches Feuerwerk a lá Vesuv veranstaltet haben um das Team wachzurütteln.

Als dann die zweite Hälfte begonnen hatte, merkte man direkt dass Mental eine andere Truppe auf dem Platz ist. Die Jungs gingen viel Selbstbewusster in die Zweikämpfe und ließen sich nicht direkt von den Kuwaitis den Schneid abkaufen. Die Fehlpassquote wurde viel geringer und die Mannschaft probierte auch viel. Besonders wenn es um die Standarts ging. Dort wurde immer wieder etwas probiert um den Gegner zu überraschen, was auch wirklich gut gelang. Aber mit dem Tor musste es erst noch auf sich warten lassen. Erst in der 90. Spielminute, wo wirklich viele dachten, es sei gelaufen, ließ die Nationalmannschaft die Nationalmannschaft aufhorchen. Ein Foul, der an der Strafraumgrenze der Kuwaitis, von einem kuwaitischen Spielen begangen wurde, wurde von Gianninis Jungs gnadenlos ausgenutzt. Abbas Atwi, spielte seinen Freistoss links und sehr flach an der Mauer vorbei und der meist bärenstarke Walid Ismail spielte den Ball sofort in die Mitte, wo mehrere Libanesen und auch Kuwaitis standen. Wie es das Glück wollte kam trotz dem Gewusel der Ball zu Mohamad Ghaddar, der den Ball in den Kasten schob. Die 15.000 Libanesen und die Spieler lagen sich alle in den Armen.

Man trennte sich am Ende -Gott sei Dank- noch mit 1:1. In genau einem Monat geht es dann mit der Asienmeisterschaftsqualifikation und Kuwait weiter. Am 15.11.2013 treffen wir in Kuwait City auf den heutigen Gegner. Mit einem Sieg würde sich Giannini und die Nationalmannschaft einen großen Gefallen tun. Sollte man dann auch noch das Spiel in Thailand erfolgreich gestalten, steht dem Spiel gegen Iran, die ja der Gruppenfavorit sind, nichts mehr im Wege. Die Iraner gewannen übrigens 2:1 gegen den aktuellen Gruppenletzten Thailand.

Coach Giannini, sagte zum Spiel: " Das waren zwei unterschiedliche Halbzeiten. Die erste war Grauenhaft, die zweite Klasse. Das Tor und wie es zu Stande kam, zeigt wie wir an unserem taktischem Verständnis arbeiten. Das gefiel mir sehr."

Aufstellung: Abbas Hassan, Mohammed Ali Khan, Mohamad Shamas, Bilal Sheikh Najjarin, Hassan Maatouk, Hassan Chaaito (84. Khodor Salame), Abbas Atwi, Mohamad Haidar, Walid Ismail, Mohamad Ghaddar, Ali Hamam

Tor: 1:1 Mohamad Ghaddar 90´

Karten: Abbas Atwi (gelb/33´)

Samstag, 12. Oktober 2013

Libanesische Nationalmannschaft für FIFA14

Auch in diesem Jahr spielen Millionen Gamer die neue Reihe von EA Sports FIFA 2014. Da es aber keine libanesische Nationalmannschaft gibt, haben wir uns gedacht, wie bereits für FIFA 2013 eine eigene Mannschaft als Art Nationalmannschaft im Creation Center zu erstellen, der es uns dann ermöglicht im Freundschaftsspielmodus, Turniermodus und gar in dem Managermodus mit der selbsterstellten Nationalmannschaft zu spielen.

Die meisten Spieler müssen leider erstellt werden, da immer noch sehr weniger unserer Kicker in den FIFA Ligen spielen. Einzig Soony Saad (Kansas KC/USA), Mohamad Haidar (Al Ittihad/KSA), Abbas Hassan (Elfsborg/Schweden), Mohammed Ali Khan (Häcken/Schweden) und Joan Oumari (FSV Frankfurt) sind lizensierte Kicker. Die Daten von Youssef Mohamad (aktuell vereinslos) haben wir von FIFA 2011 und von Adnan Haidar (Stabaek/Norwegen), der ja mit seinem Club in die Zweitklassigkeit abgestiegen ist, von FIFA 2013.

Die Nationalmannschaft kann man sich im EA Sports Creation Center runterladen. Man muss nur in der Vereinssuche angeben: "Lebanon". Da es aber viele Nutzer versuchen werden die Nationalmannschaft zu erstellen, erleichtern wir euch die Suche damit, dass wenn der Browser euch die Teams anzeigt, ihr nur noch nach dem User Jermaine91 suchen müsst, der unser Profil ist, und alle Zeit wieder versucht den Kader zu aktualisieren.

Da die Trikotnummern sich in der Nationalmannscahft regelmässig ändern, haben wir versucht zumindest realistische Nummern rauszugeben, damit der Spielspass deswegen nicht direkt gefährdet wird.

Hier unser Kader:

Torhüter: Abbas Hassan (61*), Mehdi Khalil (58)

Abwehr: Mohammed Ali Khan (63*), Youssef Mohamad (73), Joan Oumari (62*), Walid Ismail (60), Ali Hamam (59), Bilal Sheikh Najjarin (60), Mootazbellah Jounaidi (55)

Mittelfeld: Haitham Faour (60), Roda Antar (66), Adnan Haidar (61), Mohamad Haidar (53), Mohamad Shamas (60), Abbas Ahmed Atwi (62)

Sturm: Hassan Maatouk (67), Hassan Chaito (61), Soony Saad (63*), Feiz Shamsin (63)

*Originale FIFA-Stärke

Freitag, 11. Oktober 2013

Wie macht sich Mohamad Kdouh?

Drei Monate haben wir nicht viel über den Litauen-Legionär Mohamad Kdouh berichtet. Deswegen geben wir einen kleinen Überblick über seinen aktuellen Saisonverlauf bei seinem Club Suduva Marijampole.

Der 20-jährige Nejmehsprössling kommt auf aktuell 21 Einsätze in dieser Saison. Waren es noch am Anfang Einsätze von Beginn an, ist der Offensivmann mittlerweile nur noch der zwölfte Mann. Trotzdem sind Mohamad Kdouh sieben Treffer und zwei Torvorlagen gelungen und ist dabei der zweitbeste interne Torjäger in seinem Club trotz der ganzen Ein- und Auswechselungen.

In den letzten elf Spielen die Suduva bestritt, begann Kdouh nur ein einziges mal von Anfang an. Sechsmal wurde er nicht eingesetzt oder gar aus dem Kader genommen worden. Man muss aber Kdouh zugestehen, dass er sich eine eher ungewöhnlichere Region für einen Libanesen ausgesucht hat. In Litauen hat noch nie ein Libanese gespielt und Litauen ist nicht wirklich für ihre große arabische Minderheit bekannt.

Suduva hat in dieser Saison noch neun Spiele zu spielen. Ob der Offensivmann danach auch weiterhin bei Suduva oder gar in Litauen bleibt ist unbekannt. Dennoch wird Mohamad Kdouh mit den Leistungen die er am Anfang seiner europäischen Karriere gebracht hat, zufrieden sein.

Dienstag, 8. Oktober 2013

Libanon trennt sich Unentschieden vom Irak

Das Freundschaftsspiel zwischen der libanesischen Nationalmannschaft und der irakischen Auswahl ist heute in Beirut vor leeren Rängen und ohne TV-Anstalten mit 1:1 zu Ende gegangen. Dabei ist Giannini ohne einen einzigen aktuellen Auslandslegionär angetreten, was die aktuelle Qualität zeigt, die sonst gegen den Irak immer die unterlegene Mannschaft war.

Den Treffer für unsere Nationalmannschaft traf Hassan Chaaito in der 58. Spielminute nach einer Vorlage von Mohamad Ghaddar, der zum ersten mal seit langem wieder im Team stand. Den Ausgleich mussten unsere Jungs erst Kurz vor Ende einfangen. Ein Freistoss der dann mit dem Kopf vom Iraker Saad Abdel-Amir links an Lary Mehanna in der 86. Minute in die Maschen gesetzt wurde, bedeutete am Ende das Remis für beide Teams.

Für Giuseppe Giannini war es das dritte Länderspiel als Nationaltrainer. Dabei hat er eine niederlagenfreie Serie vorzuweisen. Ein Sieg gegen Syrien, und jeweils ein Remis Katar und jetzt den Irak bedeuten ebenfalls die beste Serie für die Nationalmannschaft im Jahr 2013.

Aufstellung Libanon: Rabi Al Kakhi (46. Lary Mehanna), Nour Mansour, Mohamad Shamas, Hassan Chaaito, Hussein Awada, Mohamad Hammoud, Hamze Salameh, Khodor Salameh, Mohamad Zein Tahhan, Mohamad Ghaddar (60. Mohamad Haidar), Hassan Daher

Montag, 7. Oktober 2013

Tag der Entscheidung?

Wie libanesische Medien erfahren haben sollen, wird der libanesische Fussballverband morgen die endgültige Antwort bezüglich des Falls Hassan "Soony" Saad erhalten. Der Verband wartet seit gut sechs Monaten auf eine endgültige Freigabe seitens der FIFA, da man den Stürmer von Kansas City nur in Freundschaftsspiele einsetzen konnte.

Seit der Zeit von Theo Bücker wartet man im gesamten Fussballlibanon auf die Freigabe des talentierten Stürmers. Im Mai 2013 debütierte der 21-jährige im Test gegen den Oman und konnte direkt mit einem Treffer überzeugen.

Sollte es mit der Freigabe klappen wird Saad sofort zum Asienmeisterschaftsqualifikationsspiel gegen Kuwait nachreisen. Ansonsten hat der Coach Giuseppe Giannini Mohamad Ghaddar als vorläufigen Ersatz nominiert.

Amerikanische Medien schreiben seit kurzem sogar darüber, dass der amerikanische Fussballverband um den Trainer Jürgen Klinsmann den talentierten Kicker für zukünftige Aufgaben beobachten. Saad nahm in dieser Saison an insgesamt 24 Spielen für Kansas City in der MLS und der nordamerikanischen Champions League teil, von denen er sogar die meiste Zeit in der Startelf begann. In diesen Partien gelangen Soony sechs Treffer und fünf Torvorlagen. Somit wird die Zeit immer knapper Soony Saad für sich zu gewinnen.

Sonntag, 6. Oktober 2013

Unsere Libanesen im Ausland!

Es ist/war wieder Wochenende und unsere Libanesen auf der ganzen breiten Welt spielten ihre Meisterschaftsspiele aus. Hier dabei ein kleiner Überblick:

Sporting KC: In der MLS bezwang heute Soony Saad´s Club Sporting Kansas City den Gastgeber Columbus Crew mit 0:1. Saad selbst spielte 70. Spielminuten, ehe er für Peterson ausgewechselt wurde.

Shandong Luneng: Roda Antar verlor heute mit seiner Mannschaft Shandong Luneng zuhause mit 2:4 gegen Guangzhou Evergrande. Dabei kam der Gast in Führung, ehe man durch Gilberto Macena ausgleichen konnte. Doch ab der 40. Spielminute übernahm der Gast das Heft in der Hand und führte Shandong mit 1:4 vor. Roda Antars Treffer in der 79. Minute war nur Ergebniskosmetik.

FSV Frankfurt: Frankfurt ist oben auf! Im Heimspiel zum zehnten Spieltag der zweiten deutschen Bundesliga bezwang die Mannschaft von Joan Oumari den Gast Erzgebirge Aue mit 3:1. Den ersten Tor der Partie schoss unser Nationalspieler Joan Oumari bereits in der sechsten Minute. Die anderen beiden Treffer schoss der Albaner Edmond Kapllani.

Pandurii: Ohne Feiz Shamsin bezwang Pandurii auswärts den Gastgeber Sageata mit 0:4. Warum der Nationalspieler überhaupt nicht im Aufstellungsbogen auftauchte, ist unklar.

Stabaek: Adnan Haidar ist mit Stabaek auf Aufstiegskurs. Gegen Sandefjord gab es für Stabaek 4:1-Heimsieg. Haidar selbst spielte nur die letzten sieben Minuten als er für den Ivorer Boli eingewechselt wurde.

Al Ittihad: Beim Topspiel der höchsten saudischen Liga zwischen Al Ittihad und Al Ahli Jedda vor 21.000 Zuschauern ging das Spiel von Mohamad Haidar´s neuer Mannschaft torlos. Der Nationalspieler wurde in der 57. Minute für Mukhtar Fallatah eingewechselt und spielt somit seine vierte Partie als Profispieler in der SPL.

Donnerstag, 3. Oktober 2013

Große Veränderungen im Kader der Nationalmannschaft

Giuseppe Giannini hat seinen Kader nominiert für das Spiel gegen Kuwait (Asienmeisterschaftsqualifikation (15.10)) und das Freundschaftsspiel gegen den Irak (08.10). Dabei sind einige große Veränderungen im Kader zu sehen.

So ist zum Beispiel Joan Oumari vom FSV Frankfurt und auch Feiz Shamsin von Pandurii nicht im Kader der Nationalmannschaft. Dafür scheint Mohamed Ali Khan von BK Häcken überzeugen zu können. Giannini hat auch Soony Saad als Art Reserve nominiert, in der Hoffnung dass die FIFA die Spielgenehmigung erteilt hat. Sollte es mit Saad nicht klappen, wird Mohamed Ghaddar für ihn einspringen.

Der Kader

Torwart: Abbas Hassan (Elfsborg/Schweden), Lary Mehanna (Al Ansar), Rabi Al Kakhi (Aleey)

Abwehr: Ali Hamam (Nejmeh), Hassan Daher (Shabab Sahel), Nour Mansour (Safa), Mohamad Zein Tahhan (Safa), Mootazbellah Jounaidi (Al Fujairah/VAE), Walid Ismael (Nejmeh), Bilal Sheikh Najjarin (Al Dhafra/VAE), Mohammed Ali Khan (BK Häcken/Schweden), Mohamad Hammoud (Al Ansar), Hamze Salameh (Safa)

Mittelfed: Mohamad Shamas (Nejmeh), Onika (Al Ahed), Abbas Ahmad Atwi (Nejmeh), Hassan Maatouk (zul. Al Shaab/VAE), Khodor Salameh (Safa), Haitham Faour (Al Ahed), Adnan Haidar (Stabaek/Norwegen), Mahmoud Kojok (Al Ansar),

Sturm: Hassan Chaaito (Al Ahed), Hussein Awada (Al Ahed), Mohamad Haidar (Al Ittihad/KSA), Soony Saad (Sporting KC/USA), Mohamad Ghaddar (zul. Felda United/Malaysia)

FIFA14 mit fünf Libanesen am Start

Für alle FIFA14-Liebhaber haben wir versucht alle libanesischen Nationalspieler zu finden und sind dabei auf fünf Spieler gestossen. Dabei gehören Abbas Hassan (Elfsborg), Soony Saad (Sporting KC) und Mohammed Ali Khan (BK Häcken) zu den Altbekannten.

Neu hingegen ist der Innenverteidiger Joan Oumari von Zweitligist FSV Frankfurt. Dieser debütierte erst neulich im Freundschaftsspiel gegen Syrien. Und auch ein Libanese aus der heimischen Liga hat es auf das FIFA-Parkett geschafft. Mohamed Haidar von Al Ittihad Jeddah spielt auf der Konsole im rechten Mittelfeld und hat die Stärke 53, die sich im Karrieremodus aber schnell nach oben korrigiert, sofern man mit ihm regelmässig plant.

Hier noch mal als Liste:
Abbas Hassan 61 (Elfsborg Boras)
Soony Saad 63 (Sporting KC)
Mohammed Ali Khan 63 (BK Häcken)
Mohamed Haidar 53 (Al Ittihad Jeddah)
Joan Oumari 64 (FSV Frankfurt)

Pro Evolution 2014 dass meiner Meinung nach spielerisch sehr enttäuscht, hat die komplette libanesische Nationalmannschaft. Allerdings sind dort die Spielernamen alle falsch. Dennoch kann man diese Namen im Editor verbessern, damit der Spielspaß mit der eigenen Mannschaft um einiges steigt.

Mittwoch, 2. Oktober 2013

Zwei Nationalspieler in der Europa League

Am kommenden Donnerstag (03.10) geht es mit dem zweiten Spieltag der Europa League los. Mit dabei seit dem ersten Spieltag war bereits Abbas Hassan´s Verein Elfsborg Boras, die im ersten Spieltag gegen RedBull Salzburg eine klare 0:4-Klatsche einstecken mussten. Hassan selbst war nicht Teil der Stammmannschaft, da der Torhüterplatz an den Dänen Kevin Stuhr-Ellegaard vergeben ist.

Neu dabei könnte Feiz Shamsin sein. Sein Verein spielte zwar den ersten Spieltag, allerdings ohne Feiz, dessen Papiere zu dem Zeitpunkt noch nicht vollständig waren. An diesem Tag verlor man gegen den ukrainischen Vertreter Dnipro Dnipropetrovsk knapp mit 0:1.

Am zweiten Spieltag ist Pandurii in Portugal zu Gast. Um 21:05 Uhr spielt man bei Pacos de Ferreira und Elfsborg trifft ebenfalls um 21:05 Uhr zuhause in Schweden auf die belgische Spitzenmannschaft Standard Lüttich. Dass Hassan von Anfang an beginnen könnte ist eher unwahrscheinlich, dafür könnte es bei Shamsin hinhauen, sollte er von Pandurii bei der UEFA eingetragen worden sein.

Dienstag, 1. Oktober 2013

Antar qualifiziert sich für die Champions League

Der ehemalige Nationalspieler Roda Antar hat sich mit seinem Verein Shandong Luneng vier Spieltage vor Schluss für die asiatische Champions League qualifiziert. Der 33-jährige, spielt damit zum zweiten Mal im höchsten asiatischen Wettbewerb, dessen Sieger sich für die Club-Weltmeisterschaft qualifiziert.

Antar gehörte über die gesamte Saison zum Stammpersonal schlechthin. Obwohl der serbische Trainer Radomir Antic mehrere Ausländer verpflichtete, die unter anderem auch Roda Antar ersetzen sollten, schaffte es sich der Libanese mehrmals durchzusetzen. In bisher 26 absolvierten Ligaspielen spielte Antar bis auf eines alle mit. Dabei gelangen dem Mittelfeldmann sechs Saisontreffer. In fünf Jahren chinesischer Fussball schaffte es Roda insgesamt 34 Treffer zu erzielen.
 
Die Meisterschaft wird man wohl nicht mehr in dieser Saison gewinnen, da der Rückstand auf Platz eins zu weit ist, dafür hat man den zweiten Platz wohl sicher.

Von einem anderen Star werden wir demnächst auch etwas mehr hören als sonst. Youssef Mohamad, der seinen Kreuzbandriss in Deutschland auskurierte, wird voraussichtlich im Winter 2014 sich einem neuen Verein anschliessen. Ob es in Europa oder doch wieder im arabischen Raum sein wird, wird wohl die Zukunft zeigen, da auch die libanesischen Medien bisher nichts konkretes von sich gaben.

Montag, 30. September 2013

Lebanfootball und „Libanesische Nationalmannschaft“ sind zurück!

Nach einer kleinen Durststrecken ohne Informationen unsrerseits, die einem persönlichem Umzug geschuldet ist, sind wir mit unserem Blog und unserer Fanseite www.lebanfootball.blogspot.com wieder da. Wir versuchen ab jetzt regelmäßig euch über den Fussball im Libanon zu informieren. Hier die ersten Infos über unsere Nationalmannschaft, Legionären und der libanesischen Liga:

Feiz Shamsin is on fire! Der kürzlich in die rumänische Liga gewechselte Stürmer hat im rumänischen Pokal wohl seinen besten Abend als Profi erlebt. In der Partie Pandurii gegen Farul Constanta (4:0) traf der Nationalspieler gleich dreimal ins gegnerische Gehäuse. Der 21-jährige spielte, wie bei seinem Ligadebüt gegen Gaz Metan (1:2), von Anfang an und gehörte bei der Partie gegen Farul zum „Man of the Match“.

Neu-Nationalspieler Joan Oumari festigt seinen Stammplatz beim FSV Frankfurt. Oumari hat keine einzige Partie verpasst und steht mit seinem Verein auf einem sehr ordentlichen achten Platz. Neun 2.Bundesligapartien und zwei DFB-Pokalspiele stehen beim 25-jährigen zu Buche.

Auch bei Soony Saad läuft es rund. Bei Sporting Kansas City hat der 21-jährige Stürmer ligenübergreifend 24 Spiele gespielt und dabei sechs Treffer erzielt. Auch für Stürmer Mohamad Haidar beginnt es rund zu laufen. Nach einer Zeit ohne Spielpraxis wegen fehlender Spielgenehmigung, hat der Nationalspieler drei Spiele in der Saudi Pro League von Anfang an absolviert.

Seit zwei Wochen läuft auch der Ball in der libanesischen Liga. Überraschungsteam dabei ist, Al Ahli Akha Aleey. Mit zwei Siegen in zwei Spielen über Al Mabarrah und AC Tripoli steht Aleey auf dem ersten Tabellenplatz der libanesischen Liga. Sehr schwach sieht es hingegen bei Al Ansar Beirut aus. Für die grüne Mannschaft gab es eine Niederlage und ein Unentschieden. Bei Nejmeh hingegen gab es einen Sieg über Aufsteiger Salam Zgharta und ein eher überraschendes Unentschieden gegen Tadamoun Sour.

Die auf dem 120.Weltranglistenplatz rangierende libanesische Nationalmannschaft bereitet sich auch langsam aber sicher auf die Asienmeisterschaftsqualifikation. In gut zwei Wochen trifft der noch ungeschlagene Giuseppe Giannini auf Kuwait. Gewinnt dort unsere Nationalmannschaft, stehen die Chancen sehr gut aus, sich für die Asienmeisterschaft 2015 in Australien zu qualifizieren. Nach einem Sieg über Syrien und einem Remis bei den Kataris in den Freundschaftsspielen, steht Giannini kurz vor seinem ersten wichtigen Spiel wo es wirklich um alles oder nichts geht.

Montag, 16. September 2013

Giannini: "Italien gehört immer zu den Favoriten"

Wenige Spieler haben die Herzen der Fans durch ihr Wirken auf und neben dem Platz so sehr erobert wie der ehemalige Mittelfeldstar des AS Rom, Giuseppe Giannini, der mit der Squadra Azzurra bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Italien 1990 Dritter wurde. Aufgrund seiner begnadeten und eleganten Spielweise wurde Giannini von den Fans Il Principe, der Prinz, genannt. Für den AS Rom, SSC Neapel und US Lecce bestritt er 365 Spiele und erzielte 57 Tore. 

Als Trainer verschiedener kleinerer Klubs in Italien war Giannini nicht derselbe Erfolg wie als Spieler beschieden. Doch seit einiger Zeit ist er Nationaltrainer Libanons, das sich in der Qualifikation für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Brasilien 2014™ zuletzt gut geschlagen hat.
FIFA.com traf den Prinzen von Rom und sprach mit ihm über seine Erfahrungen auf der internationalen Bühne, den italienischen Fussball, die kommende FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ und seinen neuen Posten.

Giuseppe Giannini, Sie haben eine beeindruckende Karriere erlebt. Was sind Ihre schönsten Erinnerungen als Spieler?
Zweifellos die 13 Jahre beim AS Rom, der mein Lieblingsklub ist. Ich würde auch die Länderspiele mit der italienischen Nationalelf nennen, in der ich das Glück hatte, neben Stars wie Baggio, Mancini, Vialli oder Donadoni zu spielen. Es war das goldene Zeitalter der Squadra Azzurra. Ich habe von diesen Spielern viel gelernt.

In Italien werden sie Il Principe genannt. Woher kommt dieser Spitzname und was bedeutet er Ihnen?
Mein Teamkamerad beim AS Rom, "Chieri" (Odoacre Chierico), gab mir diesen Spitznamen, um meine elegante Spielweise zu unterstreichen. In jener Zeit wurde Paolo Roberto Falcao in unserer Mannschaft der Göttliche genannt. Dieser Spitzname hat mich meine ganze Karriere lang begleitet und ist nun untrennbar mit mir verbunden. Ich persönlich mag ihn nicht so sehr, denn ich bevorzuge es, bescheiden zu bleiben. Dennoch bin ich stolz darauf. Die Römer ehren die Spieler mit diesen Spitznamen, das ist in der Gesellschaft ebenso üblich wie im Sport.

Sie folgten damals auf Carlo Ancelotti als Kapitän des AS Rom. Wie sind Sie mit diesem Druck umgegangen?
Ich war damals gerade 24 Jahre alt, und vor Ancelotti hatte Agostino di Bartolomei mit der Mannschaft die Meisterschaft gewonnen. Ich bin in Rom in einer exzellenten fussballerischen Umgebung aufgewachsen, mit all diesen Stars, von denen ich sehr profitiert habe. Ich habe gelernt, Verantwortung zu übernehmen, Ruhe zu bewahren und wie ich mich gegenüber den Verantwortlichen und meinen Kameraden zu verhalten habe.

Verfolgen Sie den AS Rom immer noch? Wie denken Sie über das aktuelle Niveau der Mannschaft?
Ich verfolge das Team nur, wenn ich in Italien bin, denn in Beirut habe ich dafür keine Zeit. Die Mannschaft ist besser als letztes Jahr. Die Spieler sind konzentrierter und man spürt das Bemühen, die Fehler des letzten Jahres vergessen zu lassen.

Wie bewerten Sie den Calcio im Vergleich zu den anderen großen europäischen Ligen? Welche ist für Sie die aufregendste?
In Italien entscheidet sich der Titel erst in den allerletzten Spieltagen und es herrscht ein harter Wettbewerb zwischen mehreren Mannschaften, an dem selbst einige aus dem Mittelfeld der Tabelle beteiligt sind. Ohne Roma und Lazio zu vergessen, ist die Fiorentina unter Vincenzo Montella zu einem Anwärter geworden neben den ewigen Favoriten Inter, AC Mailand, Juventus und Neapel. In den anderen Meisterschaften beschränkt sich der Wettbewerb auf zwei oder drei Klubs. In Spanien beherrschen Real Madrid und der FC Barcelona die Meisterschaft, selbst wenn Atletico Madrid oder Villarreal sie ärgern können. In England ist es gleich, nur Manchester United, Manchester City und Chelsea können nach dem Titel streben.

Sprechen wir über die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Italien 1990. Was sind Ihre Erinnerungen und warum ist es Ihrer Meinung nach wichtig, an einem solchen Ereignis teilzunehmen?
Es ist eine fantastische Erfahrung. Unser Trainingslager war bei mir in der Nähe, in Marino, und wir haben zwei Mal im Olympiastadion gespielt. Die römischen Anhänger haben mich enorm angefeuert und der Druck lastete sehr schwer auf unseren Schultern. Wir spielten in einer kochend heißen Atmosphäre, an die ich gewöhnt war.

Welches Spiel hat Sie am meisten geprägt?
(Lacht) Natürlich die Begegnung mit Argentinien im Halbfinale in Neapel. Es war eine schmerzhafte Niederlage, die schwer zu verdauen war. Schmerzhaft, weil uns nur noch eine Stufe fehlte, um nach einem Monat Wettbewerb das Finale zu erreichen. Doch man muss die positive Seite sehen: Wir haben den dritten Platz erreicht, ohne eine einzige Partie in der regulären Spielzeit verloren zu haben, während Argentinien im Finale eine Niederlage kassierte.

Welche Fehler hinderten die italienische Mannschaft daran, dieses Finale zu erreichen?
Wir haben in diesem Spiel keine direkten Fehler gemacht, doch wir hatten in der Gruppenphase viele Federn gelassen. Nachdem wir die ersten zwei Spiele gewonnen hatten, hätten wir in der Partie gegen die Tschechoslowakei mehrere Spieler schonen sollen. Doch wir gaben dem Druck nach und boten alle Stammspieler auf, um zu gewinnen. Diese Entscheidung mussten wir im Halbfinale teuer bezahlen.

In einem Interview vertraute uns Franz Beckenbauer kürzlich an, dass Deutschland froh darüber war, im Finale auf Argentinien zu treffen, denn Italien wäre ein sehr viel zäherer Gegner gewesen. Stimmen Sie ihm zu?
Na klar. Es ist immer schwierig, gegen eine Heimmannschaft zu spielen. Außerdem war unser Team gut organisiert und bestand aus Akteuren, die seit der U-21 zusammenspielten, wie zum Beispiel Mancini, Donadoni, Vialli, Maldini und Di Napoli. Außerdem war der Zusammenhalt untereinander sehr groß. Deutschland hätte alle Hände voll zu tun gehabt.

Brasilien richtet im kommenden Jahr die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft aus, und seine Nationalmannschaft gehört zu den Favoriten. Beschreiben Sie uns aus Ihrer eigenen Erfahrung, welcher Druck auf den Schultern einer Gastgebermannschaft lastet.
Die Mannschaft, die empfängt, muss aus dem Druck Gewinn ziehen und ihn in positive Energie umwandeln. Die Weltmeisterschaft dauert einen Monat, in dem man vollkommen konzentriert sein muss, um gute Ergebnisse in den Spielen zu erzielen, die sich alle ähneln. Alle Mannschaften, die zu Hause spielen, gehören zu den Favoriten. Doch das allein reicht nicht aus. Brasilien verfügt über Spieler von hoher Qualität, die das Team bis ins Finale führen können.

Italien hat sich letzte Woche für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Brasilien 2014 qualifiziert. Wie weit wird das Team beim weltweiten Gipfeltreffen Ihrer Meinung nach kommen?
Im Allgemeinen gehören vier Mannschaften bei einer Weltmeisterschaft immer zu den Favoriten. Es handelt sich um Italien, Argentinien, Deutschland und Brasilien, auch wenn bestimmte Länder für eine Überraschung gut sind. Die aktuelle italienische Auswahl verfügt über die Fähigkeiten, um ein gutes Abschneiden zu erzielen, und unsere Spieler sind bei großen Turnieren immer zur Stelle. Für mich sind die Favoriten Brasilien, Deutschland, Italien, neben südamerikanischen Mannschaften wie Argentinien. Spanien ist momentan in nachlassender Form und zahlt den Preis für die letzten fantastischen Jahre mit zwei EM-Siegen und einer gewonnenen Weltmeisterschaft.

Auf der Trainerbank hatten Sie nicht denselben Erfolg wie als Spieler. Wir erklären Sie sich das?
Nach meinem Rücktritt entfernte ich mich zwei Jahre lang vom Fussball, um mal wieder richtig auszuspannen. Anschließend belegte ich Kurse, um meinen Trainerschein zu erlangen. Ich habe positive und negative Erfahrungen gemacht, die mir alle etwas gebracht haben. Mein Fehler war, dass ich nicht auf die richtige Gelegenheit gewartet habe. Nachdem ich zahlreiche Angebote erhalten hatte, trainierte ich unterklassige Klubs. Ich hätte mehr lernen können, wenn ich als Trainerassistent angefangen hätte, genau wie Mancini oder Ancelotti. Doch trotz dieser zweifelhaften Entscheidungen bereue ich nichts.

Wie entstand der Kontakt zu Libanon? Warum haben Sie diesen Posten akzeptiert?

Mein Freund Roberto Mancini stellte den Kontakt zu einem seiner libanesischen Freunde her. Anschließend habe ich im Winter mit dem Präsidenten des libanesischen Verbandes gesprochen. Ich habe mich über die Meisterschaft und die Nationalmannschaft informiert. Ihre zuletzt bemerkenswerten Ergebnisse waren bei meiner Wahl ein entscheidender Faktor. In dieser Region wird der Fussball immer populärer, und sie wird die Weltmeisterschaft 2022 ausrichten. Ich muss auch mein Englisch verbessern. (lacht)
Was sind Ihre Ziele?

Wie ich es als Spieler tat, setze ich auch als Trainer die Messlatte immer sehr hoch. Die nächste Begegnung mit Kuwait in der Qualifikation für den Asien-Cup ist sehr wichtig. Ich bereite die Mannschaft zurzeit auf diese Qualifikation vor. Sie hat unter Theo Bücker gute Resultate erzielt und es ist nicht leicht, die Spielweise eines Teams in so kurzer Zeit zu verändern. Alle Qualifikationsspiele zählen für uns, doch das Doppelduell gegen Kuwait in den nächsten zwei Monaten ist besonders wichtig. Ein Sieg in Beirut im ersten Spiel würde es uns erlauben, das zweite in Ruhe anzugehen.

Zahlreiche libanesische Spieler sind nunmehr im Ausland aktiv. Was sind die positiven Folgen für den nationalen Fussball?
Ich hoffe, dass die Zahl der im Ausland tätigen Spieler weiter steigt und sie mit Ernsthaftigkeit arbeiten, um ihren Kameraden, die in Libanon spielen, zu helfen. Es wird ihnen ermöglichen, Erfahrung zu sammeln und in der Nationalmannschaft bessere Leistungen zu erzielen.

Sie haben selbst für einen großen Klub gespielt und eine FIFA Fussball-Weltmeisterschaft bestritten. Was versuchen Sie Ihren Spielern zu vermitteln?
Unser Trainerstab besteht aus fünf Mitgliedern. Wir arbeiten zusammen, um den Spielern unsere Erfahrung zu vermitteln und unsere Ziele zu erreichen. Der vorherige Trainer, Theo Bücker, hat gute Arbeit geleistet, und die Ergebnisse, die wir bisher erzielt haben, verheißen Gutes.

Quelle: Fifa.com

Donnerstag, 12. September 2013

Zwei Atletico Beirut Spieler wechseln nach Prag

Die Atletico Beirut-Akademie verliert zwei weitere Spieler in den europäischen Ausland. Nach Phillipe Paoli, der ja in die U19 des renommierten und mehrmaligen französischen Meisters Olympique Lyon gewechselt ist, wechseln diesesmal Claudio Maalouf und Jack Mata in die zweite Mannschaft des tschechischen Erstligisten Dukla Prag.

Atletico ist ein Verein, der sich speziell nur auf die Jugend konzentriert. Spieler die es in der ersten libanesischen Liga probieren sollen werden meist in das Seniorenteam von Racing Beirut geschickt, wie Paoli vor seinem Wechsel zu Olympique Lyon. In einer Saison gelangen dem talentierten Stürmer sieben Treffer in nur neun Ligaspielen.

Mit dem Transfer von Maalouf und Mata wurde gleichzeitig eine Kooperation mit Dukla Prag eingegangen. Der Verein gewann mehrmals die tschechoslowakische Meisterschaft und den Pokal. In der ewigen Tabelle der Gambrinus Liga belegt er den vierten Tabellenplatz.

Beireits vor der Kooperation wurde ein achttägiges Trainingslager des libanesischen Vereins auf Dukla´s Trainingsgelände mit rund 50 libanesischen Jugendlichen abgehalten.

Mittwoch, 11. September 2013

Mexikaner in die Nationalmannschaft?

Amione im Dress der mexikanischen U23
Giuseppe Giannini hat anscheinend sein Auge auf einen weiteren libanesischstämmigen Fussballer geworfen. Diesesmal richten sich die Blicke in die höchste Liga Mexikos, der Liga MX Apertura/Clausura. Dort spielt der 23-jährige Jeromino Arturo Amione Cevallos, kurz Jeromino Amione, für den Traditionsclub CD Cruz Azul.

Amione ist 1,75 cm groß und hat in der bisher abgelaufenen Saison sieben Ligaspiele in der Arpertura gespielt und dabei ist ihm ein Tor gelungen. Bei Cruz Azul ist er meist der Joker, der in den letzten 30 Minuten zum Einsatz kommt. In der nordamerikanischen Champions League läufts für ihn deutlich runder. In zwei Spielen gelangen dem Stürmer ein Treffer und eine Torvorlage. Insgesamt absolvierte Amione 59 Spiele in der Liga MX. Insgesamt sind dabei zehn Treffer herausgesprungen.

Für Mexiko´s U23-Nationalmannschaft ist der Stürmer bereits elfmal (4 Tore) aufgelaufen. Giannini möchte ihn spätestens zum wichtigen Asienmeisterschaftsqualifikationsspiel am 15.10.2013 gegen Kuwait für die Nationalmannschaft gewinnen. Am bestem wäre es wohl wenn er bereits sieben Tage vorher schon am Freundschaftsspiel am 08.10.2013 in Beirut gegen Oman zum Team stoßen würde.


Montag, 9. September 2013

Giannini auch im zweiten Spiel ungeschlagen!

Die Nationalmannschaft hat ihr zweites Länderspiel unter dem Italiener ohne Niederlage abgeschlossen. Im heutigen Freundschaftsspiel gegen die katarische Nationalmannschaft in Doha endete das zweite Testspiel unter Giannini mit 1:1.

Unsere Mannschaft begann sehr ordentlich und ging in der ersten Halbzeit durch einem Hammertreffer von Al Dhafra Verteidiger Bilal Sheikh Najarin in der 33. Spielminute in Führung. Obwohl der eigentlich vorangegangene Freistoss irgendwie in die Hose ging, schaffte es Bilal den Ball doch noch einmal zu bekommen und schoss aus gut 30 Metern unhaltbar in die obere rechte Ecke. Der Ball hatte einen Drall den eigentlich nur Topspieler draufhaben. Von der Mitte aus schob sich der Ball immer weiter nach rechts, so dass der Torhüter Qasem Burhan keine Chance hatte an den Ball ranzukommen. Dank Najjarins Treffer ging man mit diesem Ergebnis in die Halbzeit.

Die zweite Halbzeit gestalteten unsere Jungs dann nicht mehr so dynamisch. Schon kurz nach dem Anpfiff mussten unsere Jungs leider einen Treffer der Kataris hinnehmen. Der 29-jährige Sebastian Soria, dessen Lieblingsgegner wohl unsere Nationalmannschaft ist, traf in der 48. Spielminute für den Gastgeber. Insgesamt taten sich unsere Jungs speziell in der zweiten Halbzeit sehr schwer und waren nicht mit so dynamisch wie in der ersten Halbzeit.

Insgesamt kann Giannini sehr zuversichtlich sein. Den Syrien und Katar waren in der Vergangenheit die viel stärkeren Mannschaften, die uns in einigen Partien auch mal drei, vier oder gar fünf Gegentore einschenkten. In der nächsten Partie geht es um alles oder nichts. Gewinnen unsere Männer gegen Kuwait in der Asienmeisterschaftsqualifikation, würde man einen Riesenschritt zu Platz zwei tun, der direkt zu der Asienmeisterschaft 2015 in Australien qualifizieren würden.


Sonntag, 8. September 2013

Shamsin endgültig bei Pandurii

Der 21-jährige Nationalspieler Feiz Shamsin wechselt zwei Tage vor Ende der rumänischen Wechselfrist in die höchste Liga Rumäniens zu Pandurii Targu Jiu. Shamsin wird mit seinem neuen Team in der Euro League spielen.

Die Saison in Rumänien ist bereits sechs Spieltage alt. Drei Spiele wurden gewonnen, eins Remis ausgespielt und zwei verloren. Aktuell befindet man sich mit zehn Punkten auf dem sechsten Tabellenplatz.

Shamsin weilte sehr lange in Rumänien um mit dem Tabellenzweiten der abgelaufenen Saison zu verhandeln. Dadurch verpasste er das Freundschaftsspiel gegen Syrien wofür er eigentlich eingeladen war.

In der Euro League trifft Pandurii auf AC Florenz, wo aktuell der deutsche Nationalspieler Mario Gomez spielt, Dnipro aus Ukraine und den portugiesischen Verein Pacos de Ferreira.

So ergeht es aktuell unseren Libanesen im Ausland!

Soony Saad (Sporting KC): Der einmalige Nationalspieler ist bisher richtig stark drauf. In der Liga hat Saad bisher 18 Spiele gespielt und dabei viermal getroffen. Sein letzter Treffer war heute Abend beim 3:0 Sieg über die Columbus Crew. Aber auch in der nordamerikanischen Champions League läuft es für den 21-jährigen recht gut. Dort sind in zwei Spielen zwei Treffer gelungen. Hier der Treffer von Saad gegen Columbus Crew: http://www.youtube.com/watch?v=r17kAIb9CFQ

Joan Oumari (FSV Frankfurt): Bisher alle Spiele bei FSV Frankfurt von Anfang an mitgemacht. Dazu noch im DFB-Pokal eine Runde weiter. Dort erwarten die Frankfurter den FC Ingolstadt, der ein machbarer Gegner auf Augenhöhe ist. Nach dem Debütländerspiel gegen Syrien wird Oumari auch mit nach Katar fliegen um dort sein zweites folgen zu lassen.

Abbas Hassan (Elfsborg): Es ist sehr wichtig für ihn das er Spielpraxis hat. In der Liga kam er auf zwei Einsätze, auf einen in der CL-Quali und es könnte der zweite Einsatz in dieser Saison in Folge für ihn in der Nationalmannschaft kommen. Gegen Katar wird er ebenfalls mit an Bord sein.

Mohammed Ali Khan (BK Häcken): War sichtlich stolz bei seinem ersten Länderspiel für den Libanon. Der in Gelsenkirchen geborene Innenverteidiger musste von Mai an bis Anfang August auf Pflichtspiele verzichten, da er sich unglücklicherweise einen Wadenbeinbruch zuzog. In den letzten drei Ligaspielen war aber Ali Khan wieder fester Bestandteil der ersten Mannschaft und verhalf seinem Team zu zwei Remis und einem Sieg.

Adnan Haidar (Stabaek): Kommt nicht richtig in Tritt in der Adeccoligaen. Das Team hat sich zwar gefangen und ist auf direktem Aufstiegskurs, doch Adnan Haidar findet bisher nicht die richtige Position um den guten Spielmacher zu spielen. In insgesamt zehn gespielten Spielen (Liga&Pokal) für Stabaek hat er gerademal ein Törchen vorbereitet. Ob er gegen Kuwait mit dabei sein wird, ist unklar.

Roda Antar (Shandong): Der alte Hase weiß wie man kickt. Sechs Tore sind ihm bisher gelungen und hat die Ausländer, die um seinen Platz kämpfen alt aussehen lassen. Mit seinem Team festigt man gerade den zweiten Platz. Mit der Meisterschaft wird das aber wohl leider nichts mehr, da Guangzhou bereits mehr als 14 Punkte Vorsprung hat.

Mohamad Haidar (Al Ittihad): Er ist wirklich die ärmste Sau im Verein. Al Ittihad Jeddah soll massivste Geldprobleme haben, da der Besitzer des Klubs nicht mehr Geld in den Verein pumpen möchte. Al Ittihad hat seine ersten zwei Ligaspiele ohne einen einzigen Ausländer absolviert. Weder Mohamad Haidar noch die Brasilianer Fernando Baiano, Jobson und Leandro Bonfim haben auch nur eine Minute auf dem Platz verbracht.

Bilal Najarin, Mootazbellah Jounaidi, Hassan Maatouk: Die Saison für unsere Spieler in den Vereinigten Arabischen Emiraten geht erst Ende nächster Woche los.

Freitag, 6. September 2013

Libanon bezwingt Syrien im Test

So langsam geht es wieder richtig los. Nach dem Trainingslager der Nationalmannschaft in Italien vor gut drei Wochen und einigen Tests gegen italienische Clubs musste das Team von Giuseppe Giannini zum ersten offiziellen Testspiel gegen Syrien ran und gewann höchst verdient mit 2:0.

Für unsere Mannschaft trafen der bärenstarke Flügelflitzer Hassan Maatouk und der Saudi-Legionär Mohamad Haidar.

Auch setzte der Italiener, sehr zur Freude der libanesischen Fans, die neu in die Nationalmannschaft gewonnenen Innenverteidiger Mohamed Ali Khan vom schwedischen Erstligisten BK Häcken und Joan Oumari vom Zweitligisten FSVFrankfurt.

In drei Tagen treffen wir dann auf Katar im Freundschaftsspiel ehe es zum wichtigen Asienmeisterschaftsqualifikstionsspiel gegen Kuwait geht.

Aufstellung Libanon: Abbas Hassan, Mohamed Ali Khan, Bilal Najarin (Joan Oumari), Walid Ismail (Nour Mansour), Ali Hamam, Hamze Salameh, Abbas Atwi, Onika, Mohamad Haidar, Hassan Maatouk (Hussein Awada), Hassan Al Mohamad

Sonntag, 1. September 2013

Oumari und Ali Khan vor Debüt

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Joan Oumari, im Trikot von FSV Frankfurt.
Wie libanesische Medien erfahren haben sollen, hat Nationaltrainer Giuseppe Giannini für die Freundschaftsspiele am 6.9 und 9.9 gegen Syrien und Katar die Europa-Legionäre Joan Oumari (FSV Frankfurt/Deutschland) und Mohammed Ali Khan (BK Häcken/Schweden) eingeladen um über ihre Situation in der Nationalmannschaft zu sprechen.

Ali Khan und Oumari wurden bereits zum Trainingslager welches in Italien stattgefunden hatte, zu ersten Gesprächen gebeten.

Joan Oumari und Ali Khan spielen bei ihren jeweiligen Klubs als Stammkräfte. Ali Khan ist sogar Kapitän des Allsvenskan-Clubs. Oumari wechselte erst vor kurzem in die zweite Bundesliga und etablierte sich binnen kurzester Zeit zum Stammspieler.

Freitag, 30. August 2013

Jounaidi in die VAE

Für eine Saison verlassen wird der 27-jährige Nationalspieler Mootazbellah Jouanidi Ansar Beirut um leihweise bei Dibba Al Fujairah in den Vereinigten Arabischen Emiraten zu spielen. Er wäre somit mit Hassan Maatouk und Bilal Sheikh Najarin der dritte Libanese der in der Wüste kickt.

In den letzen zwei Jahren spielte Jounaidi 40 Ligaspiele für Al Ansar und konnte dabei als Innenverteidiger fünf Treffer erzielen. In der Nationalmannschaft unter Theo Bücker war er meist der dritte Mann in der Abwehr nach Youssef Mohamad und Bilal Sheikh Najarin und kam auf ca. 12 Pflichtspiele für den Libanon.

Donnerstag, 29. August 2013

Matar zu Beira Mar?

Wechselt der talentierte Nationalspieler Nader Matar in die zweite portugiesische Liga? Wie ein portugiesisches Internetportal schreibt soll sich der Mittelfeldmann in Portugal bei SC Beira Mar aufhalten und an deren Training teilnehmen.

Zuletzt spielte Matar bei CD Canillas, einem Farmteam von Real Madrid. Dieser Verein spielte jedoch unter der vierten Liga Spaniens, was für einen Spieler wie Nader Matar wohl viel zu niedrig angesiedelt war. Im Unterhaus der höchsten Liga Portugals spielen unter anderem die Reservemannschaften von FC Porto, Sporting Lissabon, Benfica, Braga und Maritimio. Sportings Reserveteam hat laut Transfermarkt einen Gesamtmarktwert von über 16 Millionen Euro!

Was noch für den Wechsel spricht, ist dass Matar selbst für Sportings Reservemannschaft und für AD Oeiras in Portugal kickte. Matar wurde zuletzt mehrmals mit dem ghanaischen Verein Asante Kotoko und dem türkischen Zweitligisten Bucaspor in Verbindung gebracht.